Kelvin (K)
Definition: Kelvin (Symbol: K) ist die SI-Basiseinheit der thermodynamischen Temperatur. Die Schrittweite ist die gleiche wie bei Celsius, beginnt aber beim absoluten Nullpunkt, der theoretisch niedrigstmöglichen Temperatur: 0 K (entspricht −273,15 °C).
History/origin: Die Einheit ist nach dem britischen Physiker William Thomson, 1. Baron Kelvin, benannt, der 1848 eine absolute Temperaturskala vorschlug. Im Gegensatz zu Celsius und Fahrenheit kennt Kelvin keine negativen Werte – ideal für thermodynamische Berechnungen.
Current use: Kelvin wird vor allem in Wissenschaft und Technik verwendet, besonders in Physik, Chemie, Astrophysik und Kryotechnik. In wissenschaftlichen Publikationen ist es die Standardangabe. Raumtemperatur liegt ungefähr bei 293–295 K.
Fahrenheit (°F)
Definition: Fahrenheit (Symbol: °F) ist eine Temperaturskala, bei der Wasser bei 32 °F gefriert und bei 212 °F siedet (bei Standardatmosphärendruck). Der Bereich zwischen beiden Punkten umfasst 180 Grad, im Vergleich zu 100 Grad bei Celsius.
History/origin: Die Skala wurde 1724 vom deutschstämmigen Physiker Daniel Gabriel Fahrenheit entwickelt. Er nutzte drei Referenzpunkte: den Gefrierpunkt einer Salzlake (0 °F), den Gefrierpunkt von Wasser (32 °F) und die Körpertemperatur des Menschen (in seiner ursprünglichen Skala etwa 96 °F).
Current use: Fahrenheit ist in den USA die offizielle Temperaturskala für Wetter, Kochen und den Alltag. Sie wird außerdem in einigen karibischen Ländern genutzt. Die meisten anderen Staaten stellten im Zuge der Metrifizierung im 20. Jahrhundert auf Celsius um.