Tage zu einem Datum hinzufügen oder abziehen
Füge zu einem Datum eine beliebige Anzahl an Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren hinzu oder ziehe sie ab. Finde vergangene und zukünftige Daten sofort.
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Wie die Datumsaddition funktioniert
Jahre und Monate werden zuerst addiert, dann Wochen und Tage. Das Addieren von Monaten berücksichtigt die Länge des Zielmonats. Wenn man zum Beispiel 1 Monat zu 31. Januar addiert, erhält man 28. Februar oder 29. Februar in einem Schaltjahr, nicht 3. März.
Das ist nützlich für die Berechnung von Fristen, Ablaufdaten, Vertragsendaten und Countdowns für beliebige Zeiträume.
Schnellreferenz
| Anwendungsfall | Dauer |
|---|---|
| 30-Tage-Kostenlos-Testversion | +30 Tage |
| Zahlungsziel Netto-30 | +30 Tage |
| Ende nächstes Quartal | +3 Monate |
| Garantieablauf nach 1 Jahr | +1 Jahr |
| 2-Wochen-Kündigungsfrist | +2 Wochen |
Grenzfälle am Monatsende
Die Monatsaddition ist die kniffligste Aufgabe bei der Datumsrechnung, da Monate unterschiedlich lang sind. Die von diesem Rechner verwendete Standardregel — und auch von den meisten Programmiersprachen und rechtlichen Konventionen — besteht darin, auf dem letzten gültigen Tag des Zielmonats zu landen, wenn der Ausgangstag dort nicht existiert.
Beispiele:
- 31. Januar + 1 Monat = 28. Februar (oder 29. Februar in einem Schaltjahr)
- 31. Januar + 2 Monate = 31. März
- 31. August + 1 Monat = 30. September
- 31. Oktober + 4 Monate = 28. Februar (oder 29. Februar in einem Schaltjahr)
Dies nennt sich „End-of-Month-Clamping". Es verhindert, dass man in den nächsten Monat rutscht (3. März statt 28. Februar), was die Monatsanzahl verändern und die Absicht von „+1 Monat" verletzen würde.
Kalendertage vs. Geschäftstage
Das Addieren von Kalendertagen ist unkompliziert: 30 Tage ab einem beliebigen Datum sind genau 30 Tage später, unabhängig von Wochenenden oder Feiertagen. Das Addieren von Geschäftstagen ist komplexer und hängt davon ab, welche Feiertage in der jeweiligen Rechtsordnung berücksichtigt werden — diese variieren je nach Land, Bundesland und sogar Branche.
Für die meisten rechtlichen und vertraglichen Zwecke bedeutet „Tage" Kalendertage, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. „Geschäftstage" oder „Arbeitstage" bedeutet Tage ohne Wochenenden und benannte Feiertage. Der Rechner addiert Kalendertage; wenn du Geschäftstage benötigst, füge sie manuell hinzu oder berücksichtige Wochenenden in deiner Berechnung (ungefähr 20–22 Geschäftstage pro 30 Kalendertage).
Praktische Anwendungen
Verträge und rechtliche Fristen
Vertragslaufzeiten werden fast immer in Monaten oder Jahren ausgedrückt: ein 12-Monats-Mietvertrag, eine 3-Jahres-Dienstleistungsvereinbarung, ein 90-Tage-Rückgaberecht. Das Enddatum muss genau berechnet werden, denn „ein Jahr ab 15. März" ist der 15. März des folgenden Jahres, nicht 365 Tage später (was in einem Nicht-Schaltjahr der 14. März oder in einem Schaltjahr der 15. März wäre).
Testversionen und Abonnements
Kostenlose Testversionen, Rückgabefenster und Abrechnungszyklen für Abonnements werden typischerweise in Tagen ausgedrückt: 14-Tage-Testversion, 30-Tage-Rückgaberecht, 60-Tage-Geld-zurück-Garantie. Dies sind Kalendertage ab dem Startdatum. Das Addieren der genauen Anzahl von Tagen ergibt das genaue Ablaufdatum.
Probezeiten und Kündigungsfristen
Betriebliche Probezeiten werden normalerweise in Monaten angegeben (3-Monats-Probezeit, 6-Monats-Probezeit). Kündigungsfristen werden in Wochen oder Monaten angegeben. Das Addieren dieser Zeiträume zu einem Startdatum ergibt das genaue Enddatum der Probezeit oder das früheste Kündigungsdatum nach Einhaltung der Frist.
Projektplanung und Scheduling
Das Addieren von Zeiträumen zu Meilensteindaten ergibt einen zukunftsgerichteten Projektplan. Rückwärts von einem festen Termin — das Subtrahieren von Zeiträumen — zeigt das spätestmögliche Startdatum für jede Phase. Beide Richtungen verwenden die gleiche Datumsrechnung.
Garantie- und Gewährleistungsablauf
Produktgarantien, Versicherungspolicen und Gewährleistungsperioden sind alle zeitlich begrenzt. Eine 2-Jahres-Garantie ab einem Kaufdatum läuft genau 2 Jahre später ab, was nicht immer 730 oder 731 Tage später ist, wegen Schaltjahren — es ist derselbe Tag und Monat zwei Jahre später.
Wie man ein Datum manuell berechnet
Bei der Tagesaddition: in eine Tagesnummer umwandeln, addieren und zurück umwandeln. Bei der Monatsaddition: die Monatsanzahl zur Monatsnummer addieren, falls nötig zu Jahren übertragen, den Tag auf den letzten Tag des Zielmonats begrenzen. Bei der Jahresaddition: direkt zum Jahr addieren und dann die gleiche Schaltjahr-Begrenzung anwenden, wenn das ursprüngliche Datum der 29. Februar war.
Der Rechner erledigt dies alles automatisch — einschließlich Schaltjahrerkennung und End-of-Month-Clamping — sodass du ein beliebiges Startdatum und eine beliebige Kombination aus Jahren, Monaten, Wochen und Tagen eingeben kannst und ein zuverlässiges Ergebnis erhältst.
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